Am heutigen Freitagmorgen (11.10.2013) ging der erste bundesweite „24-Stunden-Blitzmarathon“, an dem sich bundesweit 14.700 Polizeibeamte beteiligten, zu Ende. Die Beamten überprüften mit Unterstützung der Kommunen an 8.600 Kontrollstellen die gefahrenen Geschwindigkeiten von mehr als drei Millionen Verkehrsteilnehmern. Hierbei kam es zu insgesamt 82.535 Verstößen.

Im Saarland stellten die Beamten (Polizei und Kommunen) bei  25.763 überprüften Verkehrsteilnehmern insgesamt 1.107 Verstöße fest. Dies entspricht einer Beanstandungsquote von 4,3 Prozent und liegt somit deutlich unter der Beanstandungsquote der sonst täglich stattfindenden Geschwindigkeitskontrollen.

Die Auswertung der durch die Polizei überprüften Verkehrsteilnehmer (9.414) ergab, dass auf 250 Fahrzeugführer ein Verwarnungsgeld bis 35 Euro und auf 55 ein Bußgeldverfahren zukommt. Lediglich ein Fahrer, der im Bereich Saarlouis in einer 50km/h-Zone mit 84 Km/h unterwegs war, muss mit einem Fahrverbot rechnen. Eine Auswertung der von den Kommunen durchgeführten Kontrollen steht noch aus.
Resümierend kann festgestellt werden, dass sich die allermeisten Verkehrsteilnehmer an die vorgeschriebenen Geschwindigkeitsbegrenzungen gehalten haben.

Innenministerin Monika Bachmann: “Das mit der gemeinsamen Aktion bewirkte Medienecho hat die Problematik, dass überhöhte Geschwindigkeit oft über Leben und Tod entscheidet, in das Bewusstsein der Verkehrsteilnehmer gerückt.“

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Quelle: Ministerium für Inneres und Sport

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