Am Nachmittag des 19.11.2013 bemerkte eine Streifenwagenbesatzung der Polizeiinspektion Nohfelden-Türkismühle auf der A 62, Fahrtrichtung Kaiserslautern, einen in Ungarn zugelassenen Autotransporter (Lkw mit Anhänger). Diesem Lkw-Zug folgte ein offenbar zugehöriger Pkw der Marke BMW, welcher mit französischen Kennzeichen versehen war.Symbolbild PolizeiDie kontrollierenden Beamten leiteten die beiden Fahrzeugführer, beides ungarische Staatsbürger im Alter von 47 und 38 Jahren, an der Anschlussstelle Türkismühle von der A 62 auf die L 330, wo letztlich die Kontrolle stattfand. Hier stellten die beiden Kontrollbeamten fest, dass der 47 Jährige Lkw-Fahrer sein EG-Kontrollgerät falsch bediente, in dem ein „Zwei-Fahrer-Betrieb“ vorgetäuscht wurde, obwohl der Fahrer alleine im Lkw saß. Die beiden ungarischen Staatsbürger gehörten tatsächlich zusammen. Man hatte die Absicht, in Deutschland gekaufte Fahrzeuge, wozu auch der BMW gehörte, nach Ungarn zu überführen. Da der BMW nicht mehr auf die Ladefläche des Autotransporters passte, montierte der 38 Jährige an dem BMW ein in Deutschland nicht gültiges französisches Kennzeichen. In die laufenden Ermittlungen wurde das Deutsch-Französische Zentrum für Polizei- und Zusammenarbeit sofort eingeschaltet. Auch zogen die Kontrollbeamten zwei auf die Auswertung von Fahrtenschreibern spezialisierte Polizeibeamte der Verkehrspolizei Dudweiler hinzu. Letztendlich konnte durch die gemeinsame Zusammenarbeit der genannten drei Dienststellen festgestellt werden, dass die beiden Angehaltenen gegen Straf- und Bußgeldvorschriften verstoßen hatten, unter anderem gegen die Abgabenordnung und das Kraftfahrzeugsteuergesetz. Entsprechende Verfahren sind eingeleitet.

[toggle title=“Hinweis“]Dies ist eine redaktionell unbearbeitete Mitteilung der Saarländischen Polizei.[/toggle]

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