Saarbrücken. Nach dem Wohnhausbrand am Sonntagnachmittag, 03.11.2013, in Nalbach, der durch einen Ölofenbrand verursacht worden war, fanden Ermittler des Landespolizeipräsidiums im Anwesen zahlreiche Waffen. Der alleine lebende Hauseigentümer befindet sich nach dem Brand noch in einem Krankenhaus.

Bei der Untersuchung des Brandortes fielen den Polizeibeamten zunächst nur einzelne Waffen in die Hände. Bei einer systematischen Durchsuchung des Hauses am vergangenen Montag (04.11.2013) durch Beamte des Dezernats für Waffen- und Sprengstoffkriminalität und dem Kampfmittelräumdienst wurde dann ein ganzes Arsenal an Waffen und Waffenteilen aufgefunden und sichergestellt.

Neben einer Maschinenpistole der Marke Heckler und Koch wurden insgesamt 15 Langwaffen, 20 Kurzwaffen, zehn erlaubnisfreie Säbel und 30 ebenfalls erlaubnisfreie Bajonette aufgefunden. Daneben hatte der Rentner Waffenteile, Minensuchgeräte, Treibladungspulver und über 1000 Schuss Munition unterschiedlichen Kalibers zusammengetragen.

Die entsprechenden waffenrechtlichen Erlaubnisse für diese Art von Waffen besitzt der Mann nicht.

Die Ermittlungen und waffenrechtlichen Begutachtungen dauern noch an.

 In Nalbach hortet 63jähriger über 100 Waffen

[toggle title=“Hinweis“]Dies ist eine redaktionell unbearbeitete Mitteilung der Saarländischen Polizei.[/toggle]

Bild: Polizei

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