Zu einem vermeintlichen versuchten Suizid wurde die Polizei in Dillingen am Montagabend in die Johannesstraße gerufen, wo sie einen 28-jährigen aus Überherrn vorfand, der ein Wäschestück so um den Hals gewickelt hatte als wollte er sich damit erdrosseln. Die Ermittlungen der Polizei ergaben dann, dass der Mann mit seiner Lebensgefährtin nach Dillingen gekommen war, um dort den Martinsumzug mitzumachen und zu feiern.

Offenkundig hatte er zu viel  Alkohol konsumiert, so dass er in der Wohnung eines Freundes kaum noch ansprechbar war und man ihn in ein Nebenzimmer zum Schlafen geschickt hatte. Dort polterte es wenig später und der Mann wurde mit einer Beule am Kopf und einem Schal um den Hals aufgefunden, wobei es offenbar so aussah, als wollte er sich erdrosseln. Tatsächlich war er infolge seines Trunkenheitsgrades mit dem Kopf gegen die Wand gefallen, anschließend auf einen Berg von Wäsche gefallen, wo er sich bei seiner Unbeholfenheit Wäschestücke derart um den Hals gewickelt hatte, dass es aussah, als wollte er sich erwürgen.

Von herbeigerufenen  Rettungssanitätern wurde der Mann in eine Klinik eingeliefert, da wegen seines Alkoholkonsums Gefahren für seine Gesundheit befürchtet wurden. Gegen den Zecher wurde ein Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet.

[toggle title=“Hinweis“]Dies ist eine redaktionell unbearbeitete Mitteilung der Saarländischen Polizei.[/toggle]

Bild: Arno Bachert  / pixelio.de

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