Gestern Nachmittag wurde der Haupteinsatzzentrale der Berufsfeuerwehr Saarbrücken über Notruf 112 ein „Saunabrand“ in einem Einfamilienhaus mit Büronutzung gemeldet. Die Anruferin arbeite dort im Büro und bemerkte Rauch.

Lt. Anruferin würden sich keine Personen mehr im Gebäude aufhalten, sie würde jetzt auch das Gebäude verlassen.

Vor Ankunft der Feuerwehr war bereits eine mächtige Rauchsäule zu erkennen, worauf eine Alarmstichworterhöhung sofort erfolgte.

Das Gebäude, war ein Einfamilienhaus mit Anbau eines überdachten Schwimmbades und einem Saunabereich. Das Feuer war im Erdgeschoss, im rückseitigen Anbau direkt lokalisiert worden. Beim Innenangriff eines Angriffstrupps mit Atemschutzgerät und C-Rohr, war eine unmittelbare äußerst starke Wärmeentwicklung vor der Tür zum Saunabereich zu erkennen, eine Messung mittels Fernthermometer ergab eine Temperatur von 930°. Dadurch stellte sich die Brandbekämpfung äußerst schwierig da. Die Feuerwehrleute konnten immer nur kurzzeitig den direkten Brandbereich betreten.vilsb1

Im rückwärtigen Bereich des Grundstückes, musste eine Lichtkuppel die sich direkt über dem Schwimmbecken befand, gewaltsam geöffnet werden, damit die Hitze und der Rauch entweichen konnte.

Personen befanden sich bei Ankunft der Feuerwehr nicht mehr im Gebäude, es wurden auch keine Personen und Feuerwehrleute verletzt.

Das Feuer wurde mit insgesamt 4 C-Rohren bekämpft, 19 Feuerwehrleute waren mit einem Atemschutzgerät ausgerüstet im Einsatz.

Die Elektro- und Wasserzufuhr mussten durch den Energieversorger abgestellt werden, das Haus stellte sich als unbewohnbar heraus. Der Rauch und die Hitze hatten auch die oberen Geschosse stark in Mitleidenschaft gezogen.

Eine Brandwache blieb Vorort, da immer noch kleinere Glutnester vorhanden waren, die Brandursachenermittler der Polizei nahmen ihre Arbeit auf.

Im Einsatz befanden sich zwei Löschzüge der Berufsfeuerwehr sowie mehrere Fahrzeuge der Freiwilligen Feuerwehr Saarbrücken mit 23 Berufsfeuerwehr- und 27 Freiwillige Feuerwehrmännern, einem Rettungswagen sowie die Polizei mit mehreren Einsatzkräften.

(PM-BF-Saarbrücken)

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