Im Dienstbezirk der PI Türkismühle kommt es in den vergangenen Wochen zu einer massiven Zunahme von Bettlern aus osteuropäischen Staaten, insbesondere Rumänien. Sie gehen von Haus zu Haus und betteln direkt um finanzielle Unterstützung. Angeblich leben sie in großer Not und sammeln für ihr Dorf bzw. caritative Einrichtungen in ihrem Land. Sie legen so genannte Bettelzettel vor, die zum Teil den Anschein einer offiziellen Sammelerlaubnis haben. Dabei treten sie nicht immer höflich auf. Sorge bereitet vor allem, dass es sich ganz offensichtlich nicht um Einzelpersonen handelt, sondern um straff organisierte Bettlergruppen, die versuchen, die Hilfsbereitschaft von Passanten und der Bevölkerung auszunutzen. Man kann davon ausgehen, dass sie die erbettelten Beträge größtenteils an Hintermänner weitergeben müssen. Besonders perfide dabei ist, dass Menschen in akuter Not, also die wirklich Hilfsbedürftigen, leer ausgehen. Die Beamten der PI Türkismühle gehen konsequent gegen diese organisierte Form der Bettelei vor. Sie stellen die Identität der angetroffenen Bettler fest, verweist organisierte Bettler des Platzes und fertigt auch Strafanzeigen. Oftmals ergeben sich aber keine weiteren Hinweise, so dass die Personen nach der Kontrolle wieder entlassen werden und sich auf unbekannte Weise entfernen. Es ist bekannt, dass die Bettler mit Gruppenfahrzeugen (Kleinbusse und Kombis) abgesetzt und zu einem späteren Zeitpunkt an einem bestimmten Punkt wieder abgeholt werden.

[infobox color=“light“]Zeugen, die Angaben zu Fahrzeugen und Kennzeichen machen können, werden gebeten, sich bei der Polizeiinspektion Türkismühle zu melden. Telefon 06852-9090[/infobox]

[accordions ][accordion title=“Hinweis“ load=“hide“]Dies ist eine redaktionell unbearbeitete Mitteilung der saarländischen Polizei.[/accordion][/accordions]

Kommentare

Kommentare