Landespolizeipräsidium und Landesseniorenbeirat setzen Verkehrssicherheitsaktion für ältere Fußgänger fort

Saarbrücken. Die landesweite Initiative zur Verbesserung der Verkehrssicherheit älterer Fußgängerinnen und Fußgänger, die das Landespolizeipräsidium und der Landesseniorenbeirat des Saarlandes bereits im vergangenen Winterhalbjahr mit einer gemeinsamen Aktion begonnen haben, wird nun fortgesetzt.

 

Dunkel gekleidete Personen sind für Fahrzeugführer bei Dunkelheit oder schlechten Sichtverhältnissen, wie sie besonders im Winterhalbjahr vorherrschen, oftmals zu spät oder gar nicht zu erkennen. Besonders beim Überschreiten der Fahrbahn ist die Gefahr groß, von Fahrzeugführern übersehen und dadurch Opfer eines Verkehrsunfalles zu werden.

 

Dies belegt die polizeiliche Verkehrsunfallanalyse: Ältere Fußgängerinnen und Fußgänger sind bei Dunkelheit, gerade innerhalb geschlossener Ortschaften, einem erhöhten Unfallrisiko ausgesetzt. Die Anzahl der insgesamt als Fußgänger verunglückten Seniorinnen und Senioren ist im Saarland von 107 (im Jahr 2011) auf 122 (im Jahr 2012) gestiegen.
Mehr Sicherheit kann durch eine gute Sichtbarkeit erreicht werden. Fußgänger jeden Alters sollten deshalb auf helle Kleidung, besser noch mit retroreflektierenden Elementen, achten.

 

Die Verkehrssicherheitsberater des Landespolizeipräsidiums bieten zusammen mit den Seniorensicherheitsberatern auf Anfrage Lichtbildvorträge an. Die Risiken für Fußgänger werden dabei anschaulich erläutert. Schließlich werden die Zuhörer über Verhaltensweisen zur Steigerung der eigenen Sicherheit informiert.
Die Teilnehmer erhalten reflektierende Bänder, die über der Kleidung getragen werden und die Sichtbarkeit im Straßenverkehr erhöhen. Die Aktion wird von der Kampagne „Runter vom Gas“ des Bundesverkehrsministeriums (BMVBS) und des Deutschen Verkehrssicherheitsrates (DVR) unterstützt. Weitere Informationen auch im Internet unter www.runtervomgas.de

 

Interessierte können sich an die Seniorensicherheitsberater in den saarländischen Städten und Kommunen oder an Polizeihauptkommissar Clemens Gergen, Tel. 0681/962-1530 (Zentrale Verkehrspolizeiliche Dienste) wenden.

Bild: Foto Deutscher Verkehrssicherheitsrat e.V.Bonn

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