Anzeige:

In den vergangenen Tagen stellte die Polizei eine neue Masche bei Vorbereitungshandlungen zu Wohnungseinbrüchen fest. Bei mehreren Einfamilienhäusern, deren Bewohner teilweise verreist waren, wurden kleine Plastikteilchen (siehe Fotos) festgestellt, die in Zugangstüren zum Haus oder den Grundstücken eingeklemmt waren.

Einbruchsmasche

Vorgehensweise:
Die Täter klemmen die Plastikteile in die Zugangstüren zu den Grundstücken. Ein oder zwei Tage später kontrollieren sie, ob die Teile immer noch eingeklemmt sind.
Wurde die Tür mittlerweile geöffnet, sind die Plastikteilchen auf den Boden gefallen oder ganz verschwunden und signalisieren den Tätern, dass die Bewohner nicht verreist sind. Sollte das Plastikteil hingegen noch eingeklemmt sein, bedeutet dies, dass die Bewohner nicht zu Hause sind; der Einbruch kann verübt werden.

EinbruchsmascheDa die Teile sehr klein und durchsichtig sind, fällt es den Hausbewohnern nicht auf, wenn diese auf den Boden fallen. Und selbst wenn, denkt sich niemand, dass dies zur Vorbereitung eines Einbruches dienen sollte.

Die Polizei bittet Hausbewohner, denen diese Plastikklemmen auffallen, dies direkt zu melden.

[UPDATE 07.01.2014]

EinbruchAuch im Kreis Altenkirchen im Westerwald hat am gestrigen Montag (06.01.2014) ein Hauseigentümer einen kleinen Kunststoffstreifen der Polizei übergeben. Diesen hat er an seiner Eingangstür in der Ortsgemeinde Steinebach gefunden, nachdem er aus dem Urlaub kam.

 

 

 

[infobox color=“green“]Hinweise bitte an die Kriminalpolizei Mainz, Telefon: 06131-653633.[/infobox]

[accordions ][accordion title=“Hinweis“ load=“hide“]Dies ist eine redaktionell unbearbeitete Mitteilung der saarländischen Polizei.[/accordion][/accordions]

Anzeige:

Kommentare

Kommentare