Der Polizeidienststelle St. Ingbert wurde mitgeteilt, dass in St. Ingbert – Hassel ein Fuchs gesehen wurde, der augenscheinlich von der sog. Fuchs-Räude befallen ist. Dies ist eine hochansteckende Hautkrankheit, welche vorwiegend bei Wildtieren vorkommt, aber auch auf Haustiere (Hunde, Katzen) und vereinzelt auch Menschen übertragbar ist. Für den Menschen besteht keine Gefahr, da die Krankheit von selbst wieder abheilt.

Für Tiere, insbesondere Wildtiere ohne Behandlungsmöglichkeiten, endet die Krankheit allerdings in 90 % der Fälle mit dem Tod.

Auf folgende Symptome sollten sie achten, wenn sie ein Wildtier sehen:

–       starker Haarausfall (meist in Büscheln und an den Hinterläufen)
–       torkelnder Gang, Benommenheit
–       keine Scheu vor Menschen oder anderen Tieren

Halten sie sich in jedem Fall fern von diesen Tieren. Informieren sie umgehend die Polizei. Sollte ihr Haustier oder sie selbst mit dem infizierten Tier in Kontakt geraten, melden sie auch dies umgehend der Polizei und begeben sie sich sofort in ärztliche Behandlung.

[accordions ][accordion title=“Hinweis“ load=“hide“]Dies ist eine redaktionell unbearbeitete Mitteilung der saarländischen Polizei.[/accordion][/accordions]

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