Großrosseln und Völklingen. Am Sonntag, dem 15.06.2014, wurde der Polizei in Völklingen eine Vielzahl von Beobachtungen gemeldet, wonach sich mehrere Personengruppen in unterschiedlichen Zusammensetzungen bettelnd in den Ortsteilen Karlsbrunn, St. Nikolaus und Naßweiler bewegen würden. Meist zwei Erwachsene würden oft in Begleitung von Kindern von Haus zu Haus gehen, klingeln und bei den Bewohnern unter Vorhalt eines Zettels Geld erbetteln. Teils würden sie vorgeben, Opfer einer Flutkatastrophe geworden zu sein, teils stünde auf den Zetteln mit Ikonen-Bildern, dass sie kein Geld und keine Wohnung für die Kinder hätten und in Not seien. Diese Behauptungen sind stark in Zweifel zu stellen und zielen vielmehr unter Vortäuschen einer Notlage auf die Erlangung von Bargeld ab. Als die Polizei die mitgeteilten Örtlichkeiten jeweils erreichte, waren die Personen oftmals schon weitergezogen und konnten nicht mehr festgestellt werden. Hinweise auf Beförderungsmittel wurden bislang nicht erlangt. Mitteilungen zu Folge sollen auch in Lauterbach und Ludweiler unterwegs gewesen sein.

In St. Nikolaus konnten gegen 13:00 Uhr in der Nassauer Straße ein Mann (27 Jahre) und eine Frau (29 Jahre) mit einem Kleinkind (2 Jahre) und einem Mädchen (8 Jahre) angetroffen werden, die angaben, auch an Häusern in der Straße „An der Kirche“ gebettelt zu haben. Sie hatten einiges an Bargeld dabei und gaben an, dass es sich hierbei um von den Anwohnern erbetteltes Geld handeln würde.

Geschädigte, die diesen oder anderen in gleicher Weise am Sonntag auftretenden Personen gutgläubig Geld ausgehändigt haben, werden gebeten, sich bei der Polizei in Völklingen zu melden, da bislang keine konkreten Geschädigten bekannt sind. Telefon: 06898-2020.

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