St.Ingbert. Brennender Phosphor auf einem Privatgrundstück beschäftigte am heutigen Sonntag (22.06.2014) die Hilfskräfte in St. Ingbert.

DSC_0096Anwohner in der Lilienstraße hatten eine Rauchentwicklung aus dem Rasen festgestellt und die Feuerwehr verständigt.

Diese reagierte richtig und löschte nicht mit Wasser, sondern deckte den Bereich mit trockenem Sand aus Sandsäcken ab. Der von der Polizei verständigte Kampfmittelräumdienst identifizierte ein gefundenes Metallteil als kleine Phosphorgranate aus dem 2. Weltkrieg, deren Inhalt teilweise ausgetreten ist und nun an der Luft und der feuchten Erde mit kleiner Flammenbildung und Rauchentwicklung abbrannte.

Feuerwehrsprecher Marco Schmeltzer: „Der Stoff hätte mit Wasser stark reagiert. Trockener Sand war hier das Mittel der Wahl“.

Der Kampfmittelräumdienst füllte mit der Feuerwehr unter Atemschutz die kontaminierte Erde in zwei luftdichte Behälter. Nach gut zwei Stunden war der Einsatz beendet.

Der Löschbezirk St. Ingbert-Mitte war mit zwei Fahrzeugen und 11 Einsatzkräften vor Ort, weiterhin die St. Ingberter Polizei und der Saarbrücker Kampfmittelräumdienst sowie ein Rettungswagen aus St. Ingbert zum Eigenschutz.

Eine Gefährdung für die Bevölkerung bestand nicht.

Fotos: M. Schmeltzer

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