Saarlouis, 02.06.14.Die Polizeiinspektion Saarlouis wird auf der diesjährigen Emmes ihr besonderes Augenmerk auf die Einhaltung der Jugendschutzbestimmungen richten.

Der Leiter des Sachgebietes für Jugend- und Gewaltkriminalität beim Kriminaldienst der PI Saarlouis, Kriminalhauptkommissar Michael Rupp, teilt hierzu mit:

„Wir werden in Zusammenarbeit mit dem Kreisjugendamt und der Suchtbeauftragten des Landkreises den Jugendschutz auf der Emmes gezielt im Auge behalten, eingehend informieren, aber auch entsprechende Kontrollen durchführen. Unser Ziel ist hierbei, die Betreiber der Stände, aber auch die Gaststätteninhaber sowie die eingesetzten Bedienungen nochmals für die Belange des Jugendschutzes zu sensibilisieren und bei dessen Umsetzung zu unterstützen. Weiterhin wollen wir vor Ort mit den Jugendlichen ins Gespräch kommen, damit diese beim Konsum von Alkohol ihre Grenzen kennen.“

Für die dreitägige Veranstaltung gelten, so Rupp, grundsätzlich die gleichen rechtlichen Bestimmungen wie beim Besuch einer Gaststätte durch Minderjährige.

Die wichtigsten Regeln, die zu beachten sind:

–       Die Abgabe von Alkohol an Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren ist grundsätzlich verboten.

–       An Minderjährige zwischen 16 und 18 Jahren dürfen keine branntweinhaltigen Getränke verausgabt werden.

–       Der längere Aufenthalt ist Kindern und Jugendlichen unter 16 Jahren ohne Begleitung eines Personensorgeberechtigten oder einer erziehungsbeauftragten Person höchstens bis 23 Uhr und nur zur Einnahme eines Getränkes oder einer Mahlzeit gestattet.

–       Für Jugendliche zwischen 16 und 18 Jahren gilt ohne Begleitung die Zeitgrenze 24 Uhr.

–       Der Konsum von Tabakwaren ist für Personen unter 18 Jahren in der Öffentlichkeit generell verboten.

„Wir werden einzelfallorientiert und natürlich mit dem notwendigen Fingerspitzengefühl die erforderlichen Maßnahmen treffen, um den Jugendschutz auf der Emmes zu gewährleisten. Alkoholisierte Jugendliche oder Kinder übergeben wir beispielsweise in die Obhut ihrer Erziehungsberechtigten, die wir verständigen und zu uns auf die Dienststelle bitten“, erklärt Hauptkommissar Rupp abschließend.

[accordions ][accordion title=“Hinweis“ load=“hide“]Dies ist eine redaktionell unbearbeitete Mitteilung der saarländischen Polizei.[/accordion][/accordions]

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