Oberwürzbach. Zwei Schulklassen des Leibnitz-Gymnasiums befanden sich zur o.g. Zeit im Laichweihertal in Oberwürzbach zu einer Waldexcursion als von Schülern ein Brand im Wald gesichtet wurde. Ein anwesender Lehrer setzte daraufhin einen Notruf ab.

Aufgrund der derzeitigen Gegebenheiten an dieser Örtlichkeit entwickelten sich insgesamt sechs Brandherde (vier kleinere Brandstellen, 1x ca. 1qm und 1x ca. 60qm), die durch zwei Einsatzfahrzeuge der FFW Oberwürzbach gelöscht werden konnten.

Was war geschehen? Der Waldboden des Laichweihertals ist derzeit aufgrund des Samenfluges Japanischer Pappeln stellenweise mit einem mehreren Zentimeter dicken, watteähnlichen Samenteppich ausgelegt. Die Feuerwehr geht davon aus, dass es aufgrund einer Sonnenreflexion zu einer Selbstentzündung der Samen gekommen war. Durch den Wind verteilten sich brennende Samen und erzeugten dadurch die weiteren Brandherde. Hinzukommt der Umstand, dass aufgrund der langen trockenen Periode der Wald sehr trocken ist, was zu einer erhöhten Waldbrandgefahr (derzeit zweithöchste Gefahrenstufe im Saarland) führt.

An dieser Stelle sei nochmals darauf hingewiesen, dass unter diesen Umständen sehr vorsichtig mit brennenden Quellen, insbesondere Zigaretten, umzugehen ist.

 

[accordions ][accordion title=“Hinweis“ load=“hide“]Dies ist eine redaktionell unbearbeitete Mitteilung der saarländischen Polizei.[/accordion][/accordions]

Kommentare

Kommentare