Saarbrücken. Am frühen Morgen des vergangenen Samstag wurde eine Polizeistreife auf der Stadtautobahn von Saarbrücken in Höhe von St. Arnual auf einen kleinen gelben Fiat aufmerksam, welcher mit ca. 90 km/h stadteinwärts heizte. An und für sich nichts Besonderes, wäre das Wägelchen nicht mit einem Versicherungskennzeichen und einem 25 km/h – Aufkleber versehen gewesen. An der Wilhelm-Heinrich-Brücke konnte der Kleinwagen von der Autobahn gelotst und von den Beamten kontrolliert werden. 5 Personen entstiegen der Blechbüchse. Als Fahrer gab sich bereitwillig ein 17–jähriger Rumäne mit Wohnsitz in Saarbrücken-Burbach zu erkennen. Dieser zeigte sich überrascht, als er erfuhr, dass er zum Führen eines solchen Fahrzeuges eine entsprechende Fahrerlaubnis benötige.

Weitere Ermittlungen ergaben, dass der Fiat vom TÜV als Krankenfahrstuhl mit 3 Sitzplätzen und einer durch Drosselung auf 25 km/h reduzierten Maximalgeschwindigkeit für den Straßenverkehr zugelassen war. Den Fahrer und die Fahrzeugeigentümerin erwarten nun mehrere Anzeigen nach dem Straßenverkehrs- und Pflichtversicherungsgesetz.

 

[accordions ][accordion title=“Hinweis“ load=“hide“]Dies ist eine redaktionell unbearbeitete Mitteilung der saarländischen Polizei.[/accordion][/accordions]

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