Saarbrücken. Von den frühen Morgenstunden bis in die Nacht hinein führten Beamte der zentralen verkehrspolizeilichen Dienste am vergangenen Dienstag (22.07.2014) landesweite Geschwindigkeitsmessungen durch. Die Bilanz: über 3.500 kontrollierte Fahrzeuge, 213 festgestellte Verstöße und 17 zu erwartende Fahrverbote.

Erste Kontrollörtlichkeit war am Vormittag die BAB 8 in Fahrtrichtung Luxemburg in Höhe der Anschlussstelle Limbach. Die zulässige Höchstgeschwindigkeit ist dort auf 100 km/h begrenzt.

Bei der Kontrolle wurden über 3.000 Fahrzeuge erfasst, von denen 150 zu schnell unterwegs waren. Während es für 114 Verkehrsteilnehmer bei einem Verwarnungsgeld bis zu 35 Euro bleibt, müssen 36 Fahrzeugführer mit Bußgeldern und drei zusätzlich mit Fahrverboten rechnen.

An der zweiten Kontrollörtlichkeit, in der Kirfer Straße in Münzingen, maßen die Beamten im Verlauf des Nachmittags die Geschwindigkeit von ca. 50 Fahrzeugen, die in 24 Fällen oberhalb des erlaubten Wertes von 50 km/h lag. Die Bilanz in Münzingen: elf Verstöße im Verwarnungsgeldbereich bis 35 Euro und 13 Bußgeldanzeigen, von denen sieben ein Fahrverbot nach sich ziehen werden.

Die dritte und letzte stationäre Kontrollstelle wurde in den späten Abendstunden in der Losheimer Straße in Merzig eingerichtet. Hier kontrollierten die Polizeibeamten über 70 Fahrzeuge und stellten 37 Geschwindigkeitsverstöße fest. 27 davon werden mit einem Verwarnungsgeld und zehn mit einem Bußgeld geahndet. Mit einem zusätzlichen Fahrverbot müssen fünf Fahrzeugführer rechnen.

Unabhängig von den ortfesten Kontrollen führten Kräfte der zentralen verkehrspolizeilichen Dienste auch mobile Geschwindigkeitsmessungen mit dem Videonachfahrsystem durch.

Im Baustellenbereich der Grumbachtalbrücke auf der BAB 6 stellten sie zwei Fahrzeugführer fest, die mit 112 bzw. 115 km/h statt der erlaubten 60 km/h unterwegs waren. Beide Fahrer erwarten nun ein Bußgeld in Höhe von 240 Euro, zwei Punkte in Flensburg sowie ein einmonatiges Fahrverbot.

 

[accordions ][accordion title=“Hinweis“ load=“hide“]Dies ist eine redaktionell unbearbeitete Mitteilung der saarländischen Polizei.[/accordion][/accordions]

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