Am Dienstagabend wurden die Löschbezirke Innenstadt, Ost und West auf die BAB 8 in Fahrtrichtung Neunkirchen alarmiert. Dort war es im Bereich der Abfahrt Dillingen-Süd zu einem Verkehrsunfall zwischen einem Pkw und einem Lkw gekommen. Die Personenlage war zunächst unklar, eine Rauchentwicklung aus dem Fahrzeug wurde gemeldet.

Durch den KdoW des Löschbezirks Innenstadt, welcher die Einsatzstelle als erster erreichte, konnte festgestellt werden, dass keine Personen eingeklemmt waren und auch kein Fahrzeugbrand vorlag. Eine verletzte Person wurde bereits durch eine RTW-Besatzung medizinisch versorgt.

Durch den Unfall war der Verkehr auf der Autobahn und den jeweiligen Zubringern des Autobahndreiecks vollständig zum Erliegen gekommen. Die großen Feuerwehrfahrzeuge schafften es zunächst nicht, durch die schmale Rettungsgasse bis an die Einsatzstelle zu gelangen. Erst nachdem der unfallbeteiligte Sattelschlepper einige Meter vorfuhr, konnte der Verkehr einspurig die Unfallstelle passieren. Die Löschbezirke Ost und West brachen ihre Einsatzfahrt ab. Lediglich zwei Fahrzeuge des Löschbezirks Innenstadt, die sich bereits in der Rettungsgasse befanden, fuhren die Einsatzstelle noch an. Dort sicherten sie die Unfallstelle durch Aufstellen von Verkehrsleitkegeln, Blitzleuchten und Faltdreiecken bis zum Eintreffen der Polizei ab. Da auf der Autobahn zu diesem Zeitpunkt die Sicht durch Nebel beeinträchtigt war, wurde in Absprache mit der Polizei die Unfallstelle bis zur Bergung der Fahrzeuge weiterhin abgesichert und zusätzlich ausgeleuchtet. Der Einsatz war nach 2,5 Stunden beendet.

Text: Feuerwehr Saarlouis (Lange)

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