B10/Südwestpfalz: – Nicht schlecht gestaunt haben Beamte des Schwerverkehrkontrolltrupps bei einer Kontrolle am Mittwochnachmittag in der Südwestpfalz. Gegen 15.45 Uhr fiel dem Team auf der B10 ein Lkw auf, der einen ziemlich maroden Eindruck machte und dessen Plane deutlich ausgebeult war. Allem Anschein nach wurde die Ladung nur durch das Umspannen von zwei Gurten zusammengehalten.

Der Lkw wurde gestoppt und genauer unter die Lupe genommen, wobei die Beamten darauf verzichteten, die Plane zu öffnen – weil ihnen dann wahrscheinlich rund 400 Weihnachtsbäume entgegen gefallen wären. Laut Ladepapieren transportierte der Lkw Nordmann-Tannen mit einem Gesamtgewicht von rund 4.000 Kilogramm. Die Ladefläche war dabei so vollgestopft, dass sich die Ladung beidseits so in die Plane drückte, dass der Lkw eine maximale Breite von 3,10 Meter erreichte.

Doch damit nicht genug: Neben der zu beanstandenden Ladung wurden auch noch erhebliche technische Mängel am Fahrzeug festgestellt. Da der Lkw zum Transport der Weihnachtsbäume völlig ungeeignet war, wurde die Weiterfahrt untersagt und das Umladen auf ein anderes Fahrzeug angeordnet.

Die gute Nachricht: Noch in der Nacht konnte der Fahrer mit einem anderen Fahrzeug seine Fahrt fortsetzen. Es ist also anzunehmen, dass die Christbäume ihr Ziel noch vor Weihnachten erreichen.

Nichts desto trotz muss der Fahrer mit einem Bußgeld rechnen, gegen den Fahrzeughalter wird parallel ein Vermögensabschöpfungsverfahren eingeleitet.

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