Gestern Abend, gegen 19.45 Uhr, ging beim Führungs- und Lagezentrum der Polizei des Saarlandes telefonisch ein Hinweis auf  eine  Bombendrohung im  Regionalexpress 4122, von Saarbrücken nach Kaiserslautern, ein. Die Bundespolizeiinspektion Bexbach stufte den Sachverhalt als ernstzunehmend ein und ließ den Zug in St. Ingbert evakuieren.

Rund 60 Reisende mussten den Zug verlassen. Ein Sprengstoffspürhund der Bundespolizeiinspektion Bexbach wurde eingesetzt. Da der Hund kein sprengstofftypisches Verhalten anzeigte, wurde der Zug zur Weiterfahrt, gegen 21:15 Uhr, freigegeben.

Etwa 25 Reisende stiegen wieder ein, die restlichen Fahrgäste setzten die Reise anderweitig fort. Derzeit liegen keine Erkenntnisse über den oder die Täter vor. Die Bundespolizeiinspektion Bexbach ermittelt und hat ein Strafverfahren eingeleitet.

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