Ein 31-jähriger Autofahrer lieferte sich mit den Beamten eine Hochgeschwindigkeitsverfolgungsjagd über die Autobahn. Begonnen hatte die Verfolgung bereits in Rheinland-Pfalz. Als sich der Flüchtige der Landesgrenze nährte, informierten die dortigen Dienststellen ihre Kollegen im Saarland. Diese schickten zunächst eine Einheit der Bundespolizei auf die A6 um den Wagen zu stoppen. Dieser raste aber mit über 200 Km/h an den Streifenwagen vorbei, so dass diese wohl oder übel nur noch die Verfolgung aufnehmen konnten. Vor der A6 ging es dann weiter auf die A620, wo die Polizei in Höhe Saarbrücken einen künstlichen Stau provozieren wollte, um den Raser zu stoppen.

Doch dazu kam es nicht mehr: In Höhe Sankt Arnual touchierte der BMW des 31-Jährigen zunächst zwei unbeteiligte Pkw, woraufhin der Mann die Kontrolle über sein Fahrzeug verlor, die Leitplanke auf einer Strecke von über 50 Metern umpflügte und dann einen Abhang hinunterschoss. In etwa acht Metern Tiefe blieb das Fahrzeug dann völlig zerstört liegen. Der Motorblock herausgerissen und einen umgestoßenen Baum oben drauf bot der BMW einen fürchterlichen Anblick. Doch wie durch ein Wunder war der Fahrer zwar in dem Wrack eingeklemmt, erlitt aber lediglich eine Armverletzung und blieb sonst überraschender Weise recht unverletzt. Nachdem ihn die Feuerwehr mit schwerem technischen Gerät aus dem Blechknäuel herausgeschnitten hatte, wurde er in ein Krankenhaus gebracht.

Die übrigen Unfallbeteiligten blieben bis auf einen großen Schrecken unverletzt. Warum der Mann überhaupt vor der Polizei geflohen ist, ist derzeit noch nicht bekannt.

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