Ottweiler. Am späten Samstagabend wurden die Löschbezirke Ottweiler und Mainzweiler gegen 23:30 Uhr zu einem Verkehrsunfall mit eingeklemmten Personen auf die Bundesstraße B 41 alarmiert. Laut der ersten Meldung der Leitstelle hieß es, dass vielleicht sogar Personen unter dem Fahrzeug eingeklemmt seien.

Beim Eintreffen an der Einsatzstelle bot sich dem Einsatzleiter folgende Lage: Ein PKW, der offenbar mit 5 Passagieren besetzt war, hatte auf einer Streck von etwa 30 Metern die seitliche Leitplanke gerammt. Dann prallte das Fahrzeug ein Verkehrsschild, welches den Streckenabschnitt als „Unfallstrecke“ kennzeichnet und überschlug sich anschließend, sodass es auf dem Dach in der Böschung liegen blieb.

Eine Person wurde vermisst: Es wurden von den 5 Passagieren im Fahrzeug nur vier Personen aufgefunden, welche sich mittelschwer bis leicht verletzt hatten. Eingeklemmt war niemand. Die Kommunikation mit den Unfallbeteiligten stellte sich allerdings als äußerst kompliziert dar, da die Personen mit osteuropäischer Herkunft unter starkem Alkoholeinfluss standen. Auch ein Dolmetscher der Polizei konnte keine verwertbaren Informationen bekommen.

Die Feuerwehr leitete umfassende Suchmaßnahmen ein. Mit einer Wärmebildkamera wurde die Unfallstelle abgesucht. Außerdem wurde die Stelle komplett ausgeleuchtet, wofür auch die Drehleiter eingesetzt wurde.

Da sich nicht mit Sicherheit nachvollziehen ließ, ob tatsächlich von einer vermissten Person auszugehen war, wurde die umfangreiche Suche, an der sich auch die Polizei mit Suchhunden beteiligte, nach einiger Zeit erfolglos abgebrochen.

Im Einsatz waren der Löschbezirk Ottweiler mit 4 Fahrzeugen, der Löschbezirk Mainzweiler mit 2 Fahrzeugen, die DRK-Rettungswache Ottweiler mit zwei Rettungswagen und einem Notarzteinsatzfahrzeug, sowie die Polizei mit mehreren Einheiten.

Text/Foto: Feuerwehr Ottweiler

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