Saarbrücken. Bereits am Dienstag (10.02.2017) wurde ein Busfahrer an der Haltestelle „Johanneskirche“ von einem vermeintlichen Fahrgast mit einem Messer bedroht, als dieser eine offene Getränkedose nicht in einen Bus mitnehmen durfte (siehe Pressemitteilung der PI St.Johann vom 11.02.2017).
Nach aufwendigen Auswertungen von Videobeweisen aus dem Bus sowie aus anderweitiger SocialMedia Kanälen wurde aus dem anfänglichen Verdacht einer Bedrohung, der Verdacht eines versuchten Totschlages. Nach Übernahme der Ermittlungen durch das Dezernat für Straftaten gegen das Leben (LPP213) konnte schnell ein Verdacht gegen einen 34-jährigen Mann ohne festen Wohnsitz erhärtet werden, der nach derzeitigem Ermittlungsstand gezielt, mehrfach in Richtung des Halses des 46-jährigen Busfahrers stach. Nur durch einen Reflex konnte sich der Fahrer dem Angriff entziehen und Schlimmeres verhindern.

 

Auf Antrag der StA Saarbrücken wurde Haftbefehl wegen versuchtem Totschlag beantragt. Der Mann konnte am heutigen Tag in der Wohnung seiner Freundin in Saarbrücken vollstreckt werden. Nach Vorführung vor dem zuständigen Amtsgericht wurde er in die JVA Saarbrücken verbracht.

 

Die weiteren Ermittlungen dauern noch an.

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