Am Freitag, dem 14.04.2017, gegen 21:30 Uhr, begab sich ein 48 jähriger Nebenerwerbsbauer bei einem in der Nähe von Bachem gelegenen Bauernhof alleine auf eine Weide, um ein an diesem Tag dort geborenes Kalb mit einem Ohrchip zu versehen. Hierbei wurde er von dem Muttertier, welches sich in unmittelbarer Nähe des Jungtieres aufhielt, unerwartet angegriffen.

Die Kuh rammte dem Bauer ein Horn ins Gesicht im Bereich der rechten Backe unterhalb des Auges, wodurch ihm eine große offen klaffende Wunde zugefügt wurde. Nachdem der Bauer durch diesen Angriff zu Boden fiel, trampelte die Kuh noch über ihn hinweg, wobei ihm mit hoher Wahrscheinlichkeit weitere Verletzungen zugefügt wurden.

Der Bauer konnte sich im Anschluss noch aus eigener Kraft auf den ca. 300 m entfernten Hof schleppen, von wo aus seine Frau die Rettungskräfte alarmierte. Nach der notärztlichen Erstversorgung vor Ort wurde er aufgrund seiner schweren Gesichtsverletzungen ins Mutterhaus nach Trier verbracht.

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