Saarbrücken. Nach dem Brand in einer St. Wendeler Klinik gestern Abend (05.04.2017) gehen die Brandermittler des Landespolizeipräsidiums von Brandstiftung aus. Durch den Brand, der von der Feuerwehr schnell gelöscht werden konnte, entstand ein Sachschaden von über 100.000 Euro.

Gegen 19:40 Uhr am gestrigen Mittwoch ging der Brandalarm bei der integrierten Leitstelle ein. Die Feuerwehr hatte den Brand in dem Bad eines Patientenzimmers schnell gelöscht. Dennoch mussten über 30 Patienten die Station verlassen und in andere Zimmer verlegt werden.

Brandermittler des Landespolizeipräsidiums stellten fest, dass eine Matratze in dem Badezimmer entzündet worden war. Der Verdacht der versuchten schweren Brandstiftung richtet sich jetzt gegen einen alleine in dem Zimmer untergebrachten 24-jährigen syrischen Staatsangehörigen. Der Mann selbst wurde durch Rauchgas verletzt und wird auf der Intensivstation des Krankenhauses behandelt. Lebensgefahr besteht nicht. Andere Personen wurden nicht verletzt.

Der psychisch auffällige Mann soll jetzt in einer forensischen Klinik untergebracht werden.

Dies ist eine redaktionell unbearbeitete Mitteilung der saarländischen Polizei.

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