In der Nacht von Dienstag auf Mittwoch, 10.05.2017, wurde der Löschbezirk Neunkirchen-Innenstadt zu einem brennenden Wohnwagen in die Grubenstraße nach Heinitz alarmiert.

Beim Eintreffen des Hilfeleistungslöschfahrzeugs brannte das Campingmobil bereits in voller Ausdehnung. Mit pfeifenden Geräuschen wiesen mehrere Gasflaschen auf einen akuten Überdruck hin. Wenige Sekunden später fing einer der Druckbehälter Feuer. Umgehend wurde die Einsatzstelle geräumt sowie ein LKW-Fahrer in Sicherheit gebracht. Mit einem gewaltigen Knall explodierte eine der Gasflaschen und schleuderte eine weitere Brennende in Richtung der Einsatzkräfte.

Nach erfolgter Nachalarmierung wurde ein zweifacher Löschangriff mit Schaum und Wasser aufgebaut. Unter gebührendem Abstand konnte das Übergreifen auf ein geparktes Fahrzeug und einen LKW in letzter Sekunde verhindert werden. Anschließen konnten mit Löschschaum die brennenden Überreste des Wohnanhängers erstickt werden.

Durch umherfliegende Trümmer und Metallsplitter wurden zahlreiche geparkte Autos zum Teil nicht unerheblich beschädigt. Am Wohnwagen entstand unvermeidbarer Totalschaden.

Im Zuge der Brandursachenermittlung wurde die Einsatzstelle in Amtshilfe ausgeleuchtet. Hinweise erbittet die Polizei Neunkirchen unter 06821 / 20 30 oder jede andere Polizeidienststelle.

Personen und insbesondere Einsatzkräfte wurden durch die Detonation wie durch ein Wunder nicht verletzt. Für die 15 Kameraden der Innenstadtwache war der Einsatz nach rund zweieinhalb Stunden beendet.

 

Kommentare

Kommentare