Neunkirchen. Schwerste Verletzungen zog sich eine 26-jährige Frau am Samstagnachmittag, 2. September zu, als sie mit ihrem Peugeot-Kleinstwagen auf der Autobahn A8 bei Neunkirchen verunglückte. Die Freiwillige Feuerwehr Neunkirchen war mehrere Stunden auf der zeitweise komplett gesperrten Autobahn im Einsatz.

Die 26-Jährige war gegen 14:30 Uhr mit ihrem gelben Peugeot 107 auf der Autobahn A8 in Fahrtrichtung Pirmasens unterwegs, als sie auf der regennassen Fahrbahn zwischen den Anschlussstellen Neunkirchen-Oberstadt und -Kohlhof die Kontrolle über ihr Fahrzeug verlor. Nach einer Kollision mit der linken Schutzplanke schleuderte der gelbe Peugeot in die Böschung, streifte dort zwei Bäume und kam schließlich schwer beschädigt auf der Fahrbahn zum Stillstand.

Die Löschbezirke Neunkirchen-Innenstadt und Furpach der Feuerwehr Neunkirchen rückten zusammen mit dem Rettungsdienst und der Polizei auf die Autobahn aus. Auch der Rettungshubschrauber Christoph 16 aus Saarbrücken flog die Unfallstelle auf der Autobahn an. Schnell war nach dem Unfall der Verkehr auf der A8 in Richtung Pirmasens komplett zum Erliegen gekommen. Durch den kilometerlangen Rückstau mussten sich die Helfer mit ihren Einsatzfahrzeugen einen Weg zur Einsatzstelle bahnen. „Alle Einsatzfahrzeuge, vom kleinen Streifenwagen bis zum großen Löschfahrzeug, konnten die Unfallstelle schnell und problemlos durch eine direkt und vorbildlich gebildete Rettungsgasse erreichen“, lobt der Neunkircher Feuerwehrsprecher Christopher Benkert die im Rückstau stehenden Verkehrsteilnehmer. Noch auf der Anfahrt zum Unfallort erreichte die Feuerwehrleute eine dramatische Meldung von der Leitstelle: Ein Unfallfahrzeug würde brennen und in Flammen stehen. Das zuerst an der Unfallstelle eingetroffene Tanklöschfahrzeug des Löschbezirks Furpach konnte schnell Entwarnung geben. Das einzige am Unfall beteiligte Fahrzeug, der gelbe Peugeot, brannte nicht. Auch war niemand mehr in dem Fahrzeug eingeklemmt oder eingeschlossen. Ersthelfer hatten die 26-jährige Fahrerin bereits aus dem Autowrack hinausgezogen. Durch den Rettungsdienst wurde die schwerverletzte Frau vor Ort medizinisch versorgt und anschließend mit dem Rettungshubschrauber in ein Klinikum zur weiteren Behandlung ausgeflogen. Die Feuerwehr stellte an der Einsatzstelle den Brandschutz sicher, denn aus dem zerstörten Peugeot traten verschiedene brennbare Betriebsstoffe aus. Im stärker werdenden Regen drohten sich Öl und Kraftstoff weiter zu verteilen, was die Feuerwehrleute durch das Ausbringen von Bindemittel verhindern konnten. Gemeinsam sperrten Polizisten und Feuerwehrleute die Unfallstelle ab, sodass nach dem Start des Rettungshubschraubers und Abschluss der Unfallaufnahme der Verkehr zumindest wieder über die linke Spur weiterfließen konnte. Erst gegen 17 Uhr konnten die letzten Feuerwehrfahrzeuge von der Unfallstelle abrücken und diese zur Reinigung der Fahrbahn an den Landesbetrieb für Straßenbau abgeben.

Aus den Löschbezirken Neunkirchen-Innenstadt und Furpach rückten 32 Feuerwehrleute mit sechs Einsatzfahrzeugen aus. Neben dem ADAC-Rettungshubschrauber Christoph 16 waren auch ein Rettungswagen der ASB-Rettungswache Neunkirchen sowie das Notarzteinsatzfahrzeug der Feuerwehr Neunkirchen im Einsatz. Zur Unfallaufnahme und Absicherung der Einsatzstelle waren mehrere Streifenwagen der Polizei vor Ort. Ebenso fuhren der Landesbetrieb für Straßenbau und das Landesamt für Umwelt- und Arbeitsschutz den Unfall auf der A8 an.

Dies ist eine redaktionell unbearbeitete Mitteilung der Feuerwehr / Foto: Feuerwehr.

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