Wellesweiler. Lebensgefährliche Verletzungen zog sich ein 34-jähriger Mann zu, der sich am Sonntagmorgen, 26. November mit seinem Auto auf dem Rombachaufstieg – einer Strecke auf der sich immer wieder schwere Unfälle ereignen – kurz vor dem Ortseingang Wellesweiler überschlagen hatte. Einsatzkräfte von Rettungsdienst und Feuerwehr Neunkirchen retteten den Schwerverletzten aus seinem Autowrack.

Der 34 Jahre alte Mann fuhr kurz vor 9 Uhr am Sonntagmorgen aus Richtung Hangard kommend auf dem Rombachaufstieg, der Landesstraße L287, als er in der langgezogenen Linkskurve vor dem Wellesweiler Ortseingang aus noch unbekannter Ursache die Kontrolle über seinen silbernen 3er BMW verlor. Die BMW Limousine überschlug sich und kam erst nach rund 25 m in der Böschung neben der Straße auf dem Dach zum Liegen. Mehrere Bäume mit teilweise bis zu 15 cm Stammdurchmesser knickte der BMW in der Böschung um bevor er zum Stillstand kam. Der Fahrer erlitt bei dem Überschlag lebensbedrohliche Verletzungen. Eine Ersthelferin hielt direkt an der Unfallstelle an und verständigte über den Notruf die Rettungskräfte. Die Löschbezirke Wellesweiler und Furpach der Freiwilligen Feuerwehr Neunkirchen rückten gemeinsam mit Rettungsdienst und Polizei auf den Rombachaufstieg aus. Auch der Rettungshubschrauber Christoph 16 startete vom Klinikum Saarbrücken aus und flog die Unfallstelle an.

Aufgrund der Schwere der Verletzungen entschieden sich die kurz vor der Feuerwehr an der Unfallstelle eingetroffenen Kräfte des Rettungsdienstes den 34-Jährigen in einer sogenannten Sofortrettung umgehend aus seinem Wrack zu befreien. Durch den Rettungsdienst wurde der Schwerverletzte noch vor Ort medizinisch behandelt und anschließend mit einem Rettungswagen in ein nahes Krankenhaus eingeliefert. Die Feuerwehrangehörigen stellten an der Unfallstelle den Brandschutz sicher um im Falle einer Brandentwicklung am Unfallwrack direkt reagieren zu können. Auch musste für die Dauer der Rettungs- und Bergungsmaßnahmen der Rombachaufstieg ab der Zollhausstraße bis hinter die Unfallstelle komplett für den Verkehr gesperrt werden. Während der Löschbezirk Furpach zeitnah wieder aus dem Einsatz entlassen werden konnte, verblieben die Feuerwehrleute aus Wellesweiler zur Unterstützung der Fahrzeugbergung noch an der Unfallstelle. Damit der verunglückte BMW aus der Böschung von einem Abschleppunternehmen geborgen werden konnte, musste die Feuerwehr zuvor noch mehrere Bäume rund um das Wrack mit der Kettensäge entfernen.

Gegen 11 Uhr konnte die Sperrung des Rombachaufstieges aufgehoben werden und die Feuerwehr ihren Einsatz beenden. Zum Unfall rückten die Löschbezirke Wellesweiler und Furpach mit sieben Einsatzfahrzeugen und 33 Feuerwehrleuten aus. Neben dem Rettungshubschrauber Christoph 16 waren das Notarzteinsatzfahrzeug der Neunkircher Feuerwehr und je ein Rettungswagen des ASB und der Feuerwehr im Einsatz.

Dies ist eine redaktionell unbearbeitete Mitteilung der Feuerwehr / Foto: Feuerwehr.

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