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St. Ingbert. Der Alarm für die freiwillige Feuerwehr erfolgte um 16:06 Uhr. Bereits auf der Anfahrt war eine große schwarze Rauchwolke zu sehen. Die Polizei unternahm erste Löschversuche mit Feuerlöschern, aufgrund der rasanten Brandausbreitung, war aber keine Wirkung mehr möglich. Bei der Ankunft der ersten Feuerwehr-Einsatzkräfte stand das Fahrzeug eines Paketzulieferers bereits in Vollbrand. Das Fahrzeug, das während der Auslieferung der Pakete in Brand geraten war, stand ca. 3 Meter von einer Häuserreihe entfernt auf dem Gehweg. Durch den Vollbrand und die enorme Wärmestrahlung war auch die Front von zwei Häusern betroffen. Dort waren bereits die Scheiben der Eingangstüren geborsten, die Rolläden geschmolzen und heruntergefallen, ein Kunststoff-Regenfallrohr schlug Blasen. Die Polizei hatte  die Bewohner der drei Häuser bereits evakuiert.

Die Feuerwehr setzte umgehend zwei Trupps ein. Ein Trupp löschte unter Atemschutz mit einem Schaumrohr das Fahrzeug ab. Der zweite Trupp kühlte die Hausfassade mit einem Strahlrohr und sorgte mit einer Riegelstellung  dafür, dass die Wärmestrahlung die Fassade nicht weiter beschädigte. Da bereits die ersten Anzeichen auf einen Feuerüberschlag auf das Gebäude zu erkennen waren, kamen zusätzlich weitere Einsatzkräfte an die Einsatzstelle, u.a. die Drehleiter. Zwischenzeitlich waren auch Kräfte des Löschbezirks Rentrisch in Bereitschaft. Die Löschmaßnahmen zeigten jedoch nach kurzer Zeit ihre Wirkung und eine Ausbreitung der Flammen auf das Haus konnte somit verhindert werden. Zusätzlich kam die Drehleiter noch zum Einsatz, um die Fassade und das Dach mit einer Wärmebildkamera zu kontrollieren. Auch im Innenbereich des Hauses kontrollierte die Feuerwehr mit der Wärmebildkamera. Im Haus konnten keine Brandherde festgestellt werden.

Die Feuerwehrleute räumten nach dem Brand die Straße frei und säuberten diese, sodass nach ca. zwei Stunden der Einsatz beendet war.

Die Polizei musste während der Löscharbeiten die Gehnbachstraße vollsperren.

Im Einsatz waren fünf Fahrzeuge der Feuerwehr und 16 Einsatzkräfte, die Polizei mit mehreren Fahrzeugen und der Abschleppdienst.

Bilder: Florian Jung / Feuerwehr St. Ingbert

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