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Eine bislang unbekannte männliche Person kontaktierte die 86jährige Geschädigte aus Osterbrücken per Telefon. Der Anrufer gab sich, gemäß der bekannten Betrugsmasche, als Enkel aus. Er habe eine Immobilie erworben und benötigte zum Bezahlen Bargeld. Zu diesem Zeitpunkt ging die Geschädigte noch davon aus, dass es sich tatsächlich um ihren Enkel am Telefon handelte. Sie kontaktierte die Bank, wo der Mitarbeiter allerdings sofort den Verdacht eines Betruges äußerte.

Die Geschädigte nahm die Warnung des Bankmitarbeiters ernst und äußerte im Anschluss dem vermeintlichen Enkel gegenüber, dass die Geldübergabe unter Bedingungen stattfinden solle. Als der Anrufer dies ablehnte und seinen Tonfall auch merklich änderte, ahnte die Geschädigte bereits, dass es sich bei dem Anrufer eventuell doch nicht um ihren Enkel handeln könnte.

Ein Rückruf bei dem echten Enkel brachte Klarheit, da dieser bestätigte kein Geld von ihr gefordert zu haben, sodass es hier zu keinem finanziellen Schaden kam, was zu einem großen Teil auch der Aufmerksamkeit des Bankmitarbeiters zu verdanken ist.

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