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Da staunte die Besatzung eines Streifenwagens der Polizei Saarlouis wohl nicht schlecht:

Es sah zunächst alles nach einer normalen Verkehrskontrolle zur Ahndung eines Rotlichtverstoßes aus. Die beiden Beamten beobachteten, wie gegen 2:55 Uhr ein französischer Pkw, der offenbar mit einer Familie besetzt war, eine rote Ampel missachtete.

Doch gerade als die Polizisten den Wagen stoppen und den Fahrer auf seinen Verkehrsverstoß aufmerksam machen wollten, gab der Fahrer Gas.

 

Die Beamten nahmen sofort die Verfolgung auf, aber mussten diese aus Sicherheitsgründen wieder abbrechen, da der Flüchtige mit samt seiner Familie im Fahrzeug – wie sich später rausstellte war seine Frau im 9. Monat schwanger und auf dem Rücksitz saßen zwei Kinder im Alter von 7 und 8 Jahren – davonraste.

Dabei erreichte er Geschwindigkeiten weit über 100 km/h. Doch wenig später kam es zu einem Unfall, da der Flüchtende in einer Linkskurve die Kontrolle über seinen Pkw verlor und in einen parkenden BMW krachte.

Und dies, obwohl er zuvor eine über 60 Meter lange Bremsspur zurücklies, was auf die viel zu hohe Geschwindigkeit hindeutet.

Bei dem Crash wurde der Fahrer im Pkw eingeklemmt, seine hochschwangere Beifahrerin erlitt schwerste Verletzungen im Kopfbereich und die beiden Kinder auf der Rückbank wurden leicht verletzt. 

Bei dem Fahrer wurde trotz seiner schweren Verletzungen ein Atemalkoholtest durchgeführt, der einen Wert von über 1,7 Promille ergab. Bei einer Durchsuchung des Pkw stellten die Beamten auch ein langes Küchenmesser sicher, dessen Mitführungsgrund allerdings unklar ist.

Auch stellte sich heraus, dass der 27-jährige Franzose sowohl in Deutschland als auch in seiner Heimat bereits polizeibekannt ist.

 

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