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Einer Polizeikontrolle wollte sich am gestrigen Abend, gegen 21.30 Uhr, ein 35-jähriger Franzose entziehen.

Der Franzose war mit einem Fiat Punto in Begleitung einer 31-jährigen Frau unterwegs, als ihn die Bundespolizei in Hanweiler einer polizeilichen Kontrolle unterziehen wollte. Der Aufforderung, sein Fahrzeug in der Kontrollbox abzustellen kam der Mann nicht nach.

Er beschleunigte sein Fahrzeug und raste mit hoher Geschwindigkeit davon. Hierbei gefährdete er einen Polizeibeamten, der einem Unfall nur durch einen Sprung zur Seite entgehen konnte. Eine Verfolgungsfahrt musste wegen hoher Eigen- und Fremdgefährdung abgebrochen werden.

Kurz danach wurden Fahrzeugführer und seine Begleiterin zu Fuß in Hanweiler, von einer Streife der Bundespolizei, angetroffen und vorläufig festgenommen. Das Fluchtfahrzeug wurde wenig später, versteckt hinter einer Scheune, in Tatortnähe aufgefunden. Am Außenspiegel konnten frische Unfallspuren festgestellt werden. Bei der polizeilichen Überprüfung des Fahrers wurde festgestellt, dass die Person vermutlich unter Alkohol- Drogeneinfluss stand und nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis war.

Eine Blutentnahme wurde veranlasst. Auch meldete sich bei der Bundespolizei ein Fahrzeugführer der angab, dass ihm soeben ein Fahrzeug auf seiner Fahrbahnseite entgegenkam und ihn touchierte. Die Bundespolizei hat den Vorgang zuständigkeitshalber an die PI St. Johann abgegeben. Mehrere Strafverfahren wurden eingeleitet.

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