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Saarbrücken.  Im Zuge einer Geburtstagsfeier musste die Polizei am Sonntagmorgen gegen 02:00 Uhr ca. 100 alkoholisierte Heranwachsende nach vorausgegangenen Ausschreitungen  und Angriffen auf und Beleidigungen von Polizeibeamten vom Eschberger Hof drängen.

 

Auf  einer Feier zum 18. Geburtstag im Eschberger Hof in Saarbrücken, soll  ein Mann einer Frau an den Po gefasst haben. Daraufhin wurde die Polizei verständigt. Als die ersten Polizisten vor Ort eintrafen, standen bereits ca. 100 alkoholisierte und aufgebrachte Heranwachsende vor der Gaststätte.

Aufgrund des chaotischen Verlaufs der Geburtstagsfeier beendeten das Geburtstagskind und der Betreiber der Gaststätte die Feier und setzten die Randalierer vor die Tür. Die alkoholisierten Heranwachsenden gaben sich mit dem vorzeitigen Ende jedoch nicht zufrieden und verlangten weiterhin vehement Einlass, schlugen gegen Türen und Fenster und warfen Schneebälle. Der Wirt befürchtete, dass Scheiben zu Bruch gehen, seine Außenanlage Schaden nehmen und bei Eindringen der Menschenmenge die Gaststätte beschädigt wird.

Da die alkoholisierten Gäste den Aufforderungen des Geburtstagskindes nicht nachkommen wollten, musste die Polizei die Menge mittels Megaphon auffordern auseinanderzugehen und den Platz zu verlassen. Die abgestellten Einsatzfahrzeuge der Polizei mussten indes gegen mögliche Angriffe abgesichert werden.

Ca. 40 Personen kamen dem Platzverweis nach und verließen die Örtlichkeit. Ca. 60 aggressive Personen verblieben jedoch trotz mehrfacher Aufforderung an der Örtlichkeit und beschimpften die Beamten auf das Übelste. Es flogen Schneebälle und sogar gefüllte 0,5l Bierdosen aus der Menge heraus auf die Polizisten, weshalb der Platz anschließend zwangsweise durch die Polizei geräumt wurde.  Die Polizei war mit Beamten der PI Saarbrücken-Stadt, Brebach, Burbach, Völklingen, der Bundespolizei, der Hundestaffel sowie der Operativen Einheit vor Ort.

Nur dem umsichtigen, aber konsequenten Einschreiten der Beamten war es zu verdanken, dass vor Ort keine Personen verletzt und die Gaststätte vor Schäden bewahrt werden konnte. Die Rädelsführer konnten jedoch in dem Tumult flüchten.

Die folgenden Stunden verstärkte die Polizei ihre Streifentätigkeit auf dem Eschberg. Zu weiteren Zwischenfällen kam es nicht mehr.

Ein Strafverfahren u.a. wegen Landfriedensbruch wurde eingeleitet.

 

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