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Saarbrücken/Neufgranges. Gestern (30.01.2019) konnten Beamte des Landespolizeipräsidiums am Grenzübergang Goldene Bremm einen 67-jährigen Franzosen in Empfang nehmen, den die Staatsanwaltschaft Saarbrücken per Haftbefehl wegen versuchtem Totschlag und gefährlicher Körperverletzung gesucht hatte. Nach Verkündung des Haftbefehls kam er in die JVA Saarbrücken.

Die Tat, aufgrund derer nach dem Mann gefahndet wurde, ereignete sich am 24.06.2018, gegen 06:00 Uhr, in Rilchingen-Hanweiler. Mehrere französische Staatsbürger gerieten in einer Spielothek in Streit. Ein 24 Jahre alter Franzose erlitt dabei schwere Stichverletzungen durch ein Messer und musste notoperiert werden.

Im Rahmen der polizeilichen Ermittlungen ergab sich ein Tatverdacht gegen den nun festgenommenen 67-Jährigen, woraufhin die Staatsanwaltschaft im Oktober 2018 einen europäischen Haftbefehl erließ. Im November 2018 übernahm das Dezernat für Zielfandung die Suche nach dem Mann.

Es ergaben sich Hinweise auf einen möglichen Aufenthalt des Gesuchten im Großraum Saarguemines/Frankreich. Daraufhin weiteten die Ermittler ihre Fahndung, in enger Kooperation mit den französischen Behörden, ins grenznahe Frankreich aus.  Am 17.01.2019 (Donnerstag) gelang der französischen Polizei schließlich die Festnahme des Flüchtigen in Neufgranges/Frankreich.

Gestern (30.01.2019) erfolgte die Überstellung des Mannes an die deutschen Behörden. Die Ermittlungen dauern an.

Dies ist eine redaktionell unbearbeitete Mitteilung der saarländischen Polizei.
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