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Über mangelnde Arbeit hatten sich die Beamen der Polizeiinspektion Neunkirchen über das verlängerte Faschingswochenende nicht zu beklagen. So waren insgesamt neun Faschingsumzüge und sechs Rathauserstürmungen zu begleiten und abzusichern. Der Umzug in Neunkirchen wurde letztlich zwar abgesagt, die Vorbereitungsmaßnahmen waren jedoch bereits getroffen und der Einsatz angelaufen.

Im Verlaufe der närrischen Tage – von „fetten Donnerstag“ bis einschließlich Faschingsdienstag – kam es insgesamt zu ca. 400 polizeilicher Einschreiten unterschiedlicher Art. Unter anderem kam es zu zahlreichen Schlägereien, wobei insgesamt elf Strafanzeigen wegen Körperverletzungsdelikten eingeleitet wurden.

Dazu wurden ca. 20 Verkehrsunfälle aufgenommen, wobei bei einem Unfall eine Frau schwerstverletzt wurde. Hierüber wurde bereits separat berichtet.

Ebenfalls separat wurde bereits von einem Vorfall in Spiesen-Elversberg berichtet, bei dem es zu einem Schusswaffengebrauch eines Polizeibeamten kam.

Im Rahmen von Verkehrskontrollen wurde eine Vielzahl von Fahrzeugen kontrolliert. Dabei wurden drei Blutentnahmen zur Alkoholbestimmung angeordnet, zwei Führerscheine wurden einbehalten und eine potentielle Trunkenheitsfahrt verhindert.

Dies ist eine redaktionell unbearbeitete Mitteilung der saarländischen Polizei.
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