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Ein nicht alltäglicher Fahndungstag verzeichnete die Bundespolizei im Saarland, fünf Haftbefehle wurden vollstreckt. Wegen einer Straßenverkehrsgefährdung suchte die Staatsanwaltschaft Saarbrücken einen 28-jährigen Franzosen, der der Bundespolizei in Merzig, gestern um 17.40 Uhr, ins Netz ging. Um auf freiem Fuß zu bleiben entrichtete die Person den haftbefreienden Betrag von 1800EUR Etwa zwei Stunden später, gegen 19.30 Uhr, wurde ein 25 jähriger Franzose, nahe der Luxemburger Grenze, am Rastplatz Weiler verhaftet.

Die Staatsanwaltschaft Saarbrücken suchte ihn, wegen Diebstahl. Zur Abwendung der Haft zahlte er 1470EUR Noch am selben Abend, gegen 23.00 Uhr, klickten zum dritten Male die Handschellen. Ein 37-jähriger Deutscher wurde von der Staatsanwaltschaft Saarbrücken wegen Verstoß gegen das Be-täubungsmittelgesetz gesucht. Den haftbefreienden Betrag konnte der in Saarbrücken verhaftete Mann nicht entrichten.

Bundespolizisten lieferten ihn in die Justizvollzugsanstalt in Ottweiler ein, wo er sich die nächsten 52 Tage aufhalten muss. Dann kurz nach Mitternacht gegen 00.50 Uhr, wurde ein 26-jähriger Syrer in Saarbrücken verhaftet, den die Staatsanwaltschaft Saarbrücken wegen unerlaubtem Aufenthalt suchte. 25 Tage Haft oder die Zahlung von 400EUR war das Strafmaß.

Damit der junge Mann auf freiem Fuß bleiben konnte, entrichtet sein Bruder, bei der Bundespolizei in Magdeburg,den haftbe-freienden Betrag. Schließlich musste sich ein 36-jähriger Marokkaner heute, in den frühen Morgenstunden gegen 04.00 Uhr, einer Polizeikontrolle in der Lebacher Str. in Saarbrücken unterziehen.

Die Staatsanwaltschaft Saarbrücken suchte den Mann mit Haftbefehl wegen Betrug. 50 Tage Haft drohten dem Marokkaner. Damit er auf freiem Fuß verbleiben konnte, entrichtete er den haftbefreienden Betrag in Höhe von 1073EUR.

Dies ist eine redaktionell unbearbeitete Mitteilung der saarländischen Polizei.
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