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Eine schwere Explosion hat am späten Freitagabend das kleine Dorf Ormesheim im Saarland erschüttert.

In der knapp 3000 Seelen Gemeinde hatte die Feuerwehr gerade zu einer Übung getroffen, als es in rund einem Kilometer Entfernung plötzlich laut knallte. Die Einsatzkräfte packten sofort ihre Sachen und eilten zur Unglücksstelle.

Binnen kürzester Zeit trafen sie am Einsatzort ein, doch da stand das Obergeschoss bereits in Vollbrand und der Dachstuhl war eingestürzt. Ein Ehepaar und die Großmutter konnten sich selbstständig ins Freie retten.

Der 30-jährige Sohn wird aber seither vermisst. Die Wand des Obergeschosses wurde bei der schweren Explosion aus dem Haus gesprengt und ein langer Riss zog sich durch die Giebelwand. Für die Einsatzkräfte gab es wegen der akuten Einsturzgefahr keine Möglichkeit im Haus nach dem vermissten Sohn zu suchen.

Die Feuerwehr und das THW waren die ganze Nacht mit bis zu 200 Kräften im Einsatz. Notfallseelsorger kümmerten sich um die Anwohner und der Bürgermeister kümmerte sich um eine Ersatzunterkunft.

Was zu der schweren Explosion geführt hat ist den Ermittlern noch ein Rätsel. Laut Lageplan der Feuerwehr verfügte das Haus nicht über einen Gasanschluss.

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