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Im Zeitraum Februar bis April dieses Jahres waren im Innenstadtbereich von St. Wendel auffällig viele Diebstähle aus Kraftfahrzeugen zu verzeichnen. In allen Fällen war die Tatbegehungsweise ähnlich: es wurden bei günstiger Tatgelegenheit aus unverschlossenen Fahrzeugen zumeist Geldbörsen und/oder Smartphones entwendet.

Dabei handelte es sich häufig um Firmenfahrzeuge bei Anlieferung von Baustoffen oder kurz abgestellte Fahrzeuge von Paketauslieferern bei Zustellung von Waren. Es bestand schon relativ früh der Verdacht, dass es sich in allen bekannt gewordenen Fällen um den immer gleichen Täter handeln könnte. Dem Kriminaldienst St. Wendel gelang es im Rahmen aufwändiger Ermittlungen nunmehr in insgesamt 10 Sachverhalten den mutmaßlichen Täter zu ermitteln.

In dringendem Tatverdacht die Diebstähle und auch anschließende Verwertungstaten, sprich die Veräußerung von Diebesgut und den versuchten Einsatz einer gestohlenen EC-Karte an einem Geldautomaten, begangen zu haben, steht ein 30-jähriger Mann ohne festen Wohnsitz. Dieser wurde bereits Ende April auf Grundlage eines Haftbefehls in anderer Sache von der Bundespolizei festgenommen.

Offenbar bestritt der zwischenzeitlich in Haft einsitzende und dem Betäubungsmittelmilieu zuzurechnende Beschuldigte mit den Diebstählen seinen Lebensunterhalt. Der bisherige Beuteschaden beläuft sich auf ca. 2500 Euro. Auf den bereits einschlägig in Erscheinung getretenen Beschuldigten wartet jetzt die Eröffnung des Hauptverfahrens bei der Staatsanwaltschaft Saarbrücken.

In diesem Zusammenhang bittet die Polizei darum, niemals Wertgegenstände in Fahrzeugen liegen zu lassen und diese stets abzuschließen.

 

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