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Saarbrücken. Immer wieder versuchen Betrüger in den Besitz von Bargeld oder Schmuck älterer Opfer zu gelangen. Sie melden sich telefonisch bei den Senioren und geben sich als „Enkel“ oder „falsche Polizisten“ aus. Das Landespolizeipräsidium weist aufgrund aktueller Vorfälle erneut auf das Kriminalitätsphänomen hin.

Seit Beginn dieser Woche (05.08.19) wurden den Ermittlern des Dezernats für Wirtschafts- und Vermögenskriminalität bislang 20 solcher Anrufe im gesamten Saarland bekannt. Alleine auf den Landkreis Saarlouis entfielen neun. Glücklicherweise endeten alle Betrugsversuche ohne Erfolg.

In einem Fall wurde eine 91-jährige Dame mit einem von Täterseite bestellten Taxi zur Bank geschickt, um Geldbeträge von ihren Ersparnissen abzuheben. Die Bankmitarbeiter schöpften Verdacht und verständigten einen Angehörigen, wodurch schließlich auch die Polizei eingeschaltet wurde. Dadurch konnte ein Schaden verhindert werden.

Die Opfer werden von den Anrufern regelmäßig zur Verschwiegenheit gegenüber Bankangestellten angewiesen und manipuliert, im Falle kritischer Nachfragen einen plausiblen Grund für die Geldverfügung, z.B. die Anschaffung einer neue Küche oder Heizung, anzugeben.

Die Polizei ersucht besonders Angehörige und Kontaktpersonen von Senioren, ältere Menschen für diese Betrugsmasche zu sensibilisieren und, wenn es bereits zum Eintritt eines Schadens gekommen sein sollte, die Tat anzuzeigen. Dies kann Ermittlungen unterstützen und bestenfalls mit zur Überführung der Täter beitragen.

Weitere wertvolle Tipps zum Schutz vor solchen kriminellen Machenschaften erhalten sie im Internet unter https://www.polizei-beratung.de/themen-und-tipps/betrug/

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