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Dillingen/Saar – Ein Lkw-Unfall passierte um kurz nach 10 Uhr auf der Autobahn A8 von Luxemburg nach Saarlouis: In Höhe Rehlingen krachte ein deutscher Brummifahrer (55) mit seinem mit Reis beladenen Anhänger auf einen am Standstreifen befindlichen Lkw, der mit Graphitelektroden für die Produktion in Stahlwerken beladen ist (diese Fracht ist ungefährlich).

Über 1000 Sack Reis zu 5 kg und zu 2 kg verteilten sich quer über die gesamte Autobahn – rund 24 Tonnen. Die Graphitelektroden hielten dem Aufprall fest verzurrt stand. Jedoch sind beide Anhänger nicht mehr fahrbereit. Auf- oder abgerissene Planen, Türen und Halterungen hängen daran oder haben sich auf der Autobahn verteilt. Reifen sind geplatzt.

Der 55-jährige Reis-Laster-Fahrer, sowie der 54-jährige serbische Fahrer des Lkw auf dem Standstreifen blieben unverletzt.

Die genaue Unfallursache wird derzeit noch von der Polizei ermittelt, da es unterschiedliche Schilderungen zum Hergang gibt.

Laut dem Bergungsleiter der Firma Steil ist mit Aufräumarbeiten bis etwa 18 Uhr zu rechnen. Die Polizei prognostiziert, dass es wohl noch eine weitere Stunde dauern dürfte, bis der Stau abgeflossen ist.

Entgegen bereits existierenden Falschmeldungen in einzelnen Medien, die wie üblich keine Reporter vor Ort hatten, sind die Laster nicht umgekippt.

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