Anzeige:

Merzig – Auf der L150 Wadern – Hermeskeil kam es am frühen Sonntag Morgen um 01.18 Uhr zu einem schweren Unfall. Dieser ereignete sich auf der Waldstrecke zwischen den Orten Wadern und Gmhweiler.

„Aus bislang ungeklärter Ursache kam eine 22-jährige Autofahrerin aus Richtung Geweiler nach links von der Fahrbahn ab, überquerte die Gegenspur, geriet in den Straßengraben und überschlug sich dort mehrfach“, so ein Sprecher der zuständigen Polizeiinspektion Merzig-Wadern.

Die Autofahrerin aus Wadern war nicht angeschnallt und wurde aus ihrem Auto geschleudert. Der Polizeisprecher weiter: „Eine Ersthelferin fand die lebensgefährlich Verletzte etwa 15 Meter vom Wagen entfernt im Straßengraben liegend. Sie war während der Ersten Hilfe noch ansprechbar und schrie laut vor Schmerzen.“

Per Rettungswagen wurde die Autofahrerin in die Klinik in Trier gebracht. Dort wurde im OP unter anderem eine Behandlung der Wirbelsäulenverletzung begonnen.

Da am Notruf mitgeteilt wurde „eine verletzte Person im Wald, es sind Schreie zu hören“ und nicht auszuschließen war, dass eine weitere nicht angeschnallte Person aus dem Wagen geschleudert wurde, wurde eine große Suchaktion mit rund 20 Feuerwehrleuten unter Einsatz von Wärmebildkameras und Taschenlampen gestartet. Nach rund einer Stunde konnte Entwarnung gegeben werden, so der Polizeisprecher: „Es wurde kein weiterer Verletzter gefunden. Der Anrufer meinte anscheinend die im Graben aufgefundene Fahrerin“.

Gegen 05:30 Uhr wurde die Vollsperrung aufgehoben. Seitdem wird der Verkehr einseitig an der Unfallstelle vorbeigeführt.

Die Staatsanwaltschaft ordnete noch in der Nacht ein Spurensicherungs-Unfallgutachten an. Die L150 ist deswegen noch zur Stunde teilweise gesperrt. (Stand: 07:20 Uhr)

Anzeige:

Kommentare

Kommentare