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Saarbrücken. Seit dem vergangenen Freitag (06.12.2019) sitzen zwei Mitglieder eine Einbrecherbande in der JVA Saarbrücken ein. Die beiden zur Fahndung ausgeschriebenen serbischen Staatsangehörigen waren am 30.

November durch die Polizei in Luxemburg bei einer Verkehrskontrolle festgenommen worden.

29 Wohnungseinbrüche im Kreis Saarlouis, davon dreizehn alleine zwischen dem

22.12.2017 und 14.12.2018 in Ittersdorf, gehen nach Überzeugung der Ermittler des Dezernats für Eigentumskriminalität auf das Konto der dreiköpfigen Bande oder auch einzelner Mitglieder. Die drei Männer im Alter von 44, 39 und 32 Jahren, stiegen meist zur Nachtzeit, oft auch in Anwesenheit der Hausbewohner, in die ausgewählten Objekte ein.

Dabei hebelten sie geeignete Türen oder Fenster auf und entwendeten gezielt hochwertigen Schmuck. Auch vorgefundene Wertgelasse nahmen sie mit. Insgesamt erbeuteten sie Schmuck im Wert eines hohen 5-stelligen Betrages und verursachten bei ihren Taten einen noch größeren Sachschaden. Aufgefundene Debitkarten setzten die Einbrecher an Geldautomaten in Frankreich und Luxemburg ein und machten damit ebenfalls Beute.

Im Laufe der Ermittlungen ergaben sich Hinweise darauf, dass sich Bandenmitglieder offensichtlich in den Nachbarländer Frankreich und Luxemburg aufhielten. So konnte ein am 16. Januar 2018 in Grenznähe aufgefundener, ausgebrannter PKW mit einem Wohnungseinbruch in Verbindung gebracht werden.

Videoaufnahmen einer Überwachungskamera an einem Geldautomaten in Luxemburg brachten die Ermittler schließlich auf die Spur der drei Serben, die im nahen Frankreich wohnen. Bereits am 28. August 2019 wurde der 39-Jährige bei der Ausreise nach Serbien am Flughafen in Zürich festgenommen.

Dies ist eine redaktionell unbearbeitete Mitteilung der saarländischen Polizei.
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