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Ab dem morgigen Montag müssen die Saarländer beim Einkaufen und Fahren im Öffentlichen Nahverkehr einen Mund-Nasen-Schutz tragen. Doch als einziges Bundesland in Deutschland hat sich das Saarland entschieden, dass die Menschen sich nicht selbst um den Schutz kümmern brauchen,

sondern zumindest eine Grundausrüstung gestellt bekommen. Pro Nase gibt es fünf Masken. Die zu verteilen, ist Aufgabe der einzelnen Kommunen, die nach Verkündung der Maskenpflicht vor einer Mammutaufgabe standen.

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„Das war schon sehr überraschend und kurzfristig. Wir haben 36 Stunden gebraucht, um das Verteilkonzept zu erstellen und alles vorzubereiten“, berichtet Sebastian Greiber. Er ist Bürgermeister in Wadgassen, wo 18.500 Menschen leben.

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Binnen 24 Stunden musste daher die gleiche Zahl an Briefumschlägen bestellt und bedruckt werden. Im Ratsaal wurden diese befüllt und im Anschluss zur Verteilung an die Ortsvorsteher und das Rote Kreuz gegeben. Diese hatten nun die Aufgabe, bis Sonntagabend die 90.000 Masken an die Haushalte zu verteilen.

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