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Mann löst durch Fotoshooting größeren Polizeieinsatz aus

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Ein 26-jähriger Saarbrücker nutzte das gute Wetter am heutigen Samstag, 28.11.2020, auf seine ganz eigene Art: In grüner Tarnkleidung gekleidet, mit Maschinengewehr und Patronengürtel über der Schulter sowie einer Pistole am Gürtel spazierte er durch den Deutsch-Französischen Garten in Saarbrücken.

Verschreckte Spaziergänger informierten die Polizei, die ihrerseits mit einer Vielzahl an Streifenwagen der PI Saarbrücken-Stadt, der „Operativen Einheit“ (OpE) sowie der Bundespolizei die Örtlichkeit aufsuchte.

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Nach kurzer Suche konnten die Beamten den jungen Mann im Deutsch-Französischen-Garten ausfindig machen und staunten nicht schlecht: Der selbst ernannte „Künstler“ erklärte, er mache gerade ein „Fotoshooting“.

Tatsächlich war er gerade dabei, mitsamt seinen Waffen im Grünen zu posieren, und ließ sich hierbei von seiner Partnerin in verschiedenen Posen ablichten. Bei den Waffen handelte es sich um täuschend echt aussehende „Softairwaffen“, bei der Munition um Spielzeug.

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Die Beamten erklärten dem Saarbrücker, was sie von dieser Art des „Fotoshootings“ halten und verwiesen ihn der Örtlichkeit. Ihn erwarten nun mehrere Ordnungswidrigkeitenanzeigen sowie eine saftige Kostenrechnung.

Die Polizei warnt ausdrücklich davor, in der Öffentlichkeit mit so genannten Anscheinswaffen zu hantieren. Aufgrund des täuschend echten Aussehens der Waffen sind diese auch für die Polizei kaum von echten Waffen zu unterscheiden. Wer so etwas tut, begibt sich in Lebensgefahr.

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Dies ist eine redaktionell unbearbeitete Mitteilung der saarländischen Polizei.

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