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‚Ein Kunde pro Laden‘ ist absoluter Nonsens – Saarlouis CDU sauer auf Anke Rehlinger

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Der aktuelle Vorschlag von Wirtschaftsministerin Anke Rehlinger ‚ein Kunde pro Laden‘ ist laut Auffassung des Ortsverbandes unrealistisch.

„Die vorgeschlagene Ein-Kunden-Regel mag bei einem 5 m²-Kiosk Sinn machen, die aber sowieso geöffnet sind, aber nicht bei gewöhnlichen Geschäftslokalen, geschweige denn großen Bekleidungskaufhäusern.

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Die CDU ärgert sich, dass die Ministerin unbeirrt am so genannten Schwerpunktprinzip zu Gunsten großer Vollsortimenter und Discounter festhält und dem gebeutelten Einzelhandel nun einen unseriösen Vorschlag unterbreitet.

„Mit den Fixkosten für Personal, Strom und Heizung wird ein kleines Geschäft bei einer ‚Ein-Kunden-Regelung‘ sicher nicht öffnen. Bei den bereits vorhandenen Hygiene- und Sicherheitskonzepten ist bei der aktuellen Lage eine Öffnung für mehrere Kunden gekoppelt an die Verkaufsfläche absolut vertretbar.

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Es geht auch darum die Kundenströme und Kontakte zu entzerren und damit aus den großen Warenhäusern und Discounter herauszulösen und damit wieder in die leere Innenstadt zu leiten“, so der Vorsitzende Carsten Quirin.

Der Vorschlag Rehlingers würde auch auf Kundenseite auf keine Zustimmung stoßen: „Niemand wird gezielt den Fachhandel aufsuchen, wohlwissend in der Kälte vor der Tür zu stehen, wenn immer nur ein Kunde den Laden betreten darf.“

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