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Polizei St. Wendel warnt vor dreister Betrugsmasche

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Aktuell ermittelt die Polizeiinspektion St. Wendel in einem Fall von betrügerischem Gewinnspielversprechen. So wandte sich eine 51jährige Frau aus St. Wendel an die Polizei. Die Frau schilderte, dass sie einen Anruf von einer männlichen Person erhalten habe. Diese habe mit einem ausländischen Akzent gesprochen und ihr einen Geldgewinn von 40.000 Euro in Aussicht gestellt.

Voraussetzung für die Gewinnübergabe sei allerdings, dass sie Guthaben-Karten kaufen und dem Anrufer die Codenummern dieser Karten telefonisch durchgeben solle. Erst wenn dies erledigt sei, käme ein Mitarbeiter Begleitung eines Notars und der Polizei St. Wendel, um ihr den Gewinn zu übergeben.

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Der Anruferin wurde geraten, nicht auf die Forderung des Betrügers einzugehen und bei einem erneuten Kontakt klar zu machen, dass die Polizei bereits über den Betrugsversuch informiert und eine Strafanzeige aufgenommen sei.

Die Frau tat, was ihr die Polizei geraten hatte, als der Mann sie noch einmal kontaktierte. Und nun änderte der Betrüger auf dreiste Art seine Vorgehensweise. Wie später ermittelt wurde rief er, nachdem er wusste, dass sich sein Opfer an die Polizei gewandt hatte, selber bei der Polizeiinspektion in St. Wendel an.

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Nachdem sich eine diensthabende Beamtin, wie üblich auch mit Namen gemeldet hat, beendete der Betrüger das Gespräch. Nun kontaktierte eine weibliche Person das Opfer erneut und meldete sich mit dem in Erfahrung gebrachten Namen der Polizeibeamtin der Inspektion St. Wendel.

Erneut wurde versucht die Frau zum Kauf der Bonuskarten zu drängen. Obwohl dies nicht gelang, ließen die Betrüger nicht locker und riefen die Frau im Laufe des Tages noch mehrmals an. In jedem Fall rät die Polizei diese Betrugsversuche zur Anzeige zu bringen, damit überhaupt eine Strafverfolgung stattfinden kann und die dreisten Maschen der Betrüger publik werden.

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Dies ist eine redaktionell unbearbeitete Mitteilung der saarländischen Polizei

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