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„Verlieren Kunden“ – Saarbrücker Einzelhändler beschweren sich bei Ministerpräsident Hans

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Mit einem Brandbrief hat sich der Verband der Saarbrücker Händlerschaft und Gewerbetreibenden „Verein für Handel und Gewerbe Saarbrücken e.V. “ durch ihren Vorsitzenden Michael Genth an den saarländischen Ministerpräsidenten Tobias Hans gewendet.

 

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Der Verein sieht die von der saarländischen Landesregierung erlassenen Beschlüsse zur Lockerung als „Katastrophe“ an und beklagt den Verlust von Kunden an Rheinland-Pfalz und Luxemburg. Hier der Brief im Wortlaut:

 

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Sehr geehrter Herr Ministerpräsident Hans,

die gestern verkündeten Beschlüsse zur Lockerung sind für den saarländischen und insbesondere den Saarbrücker Einzelhandel eine Katastrophe!

Wir verlieren seit Tagen saarländische Kunden an Rheinland Pfalz und Luxemburg, da dort der Einkauf in den Geschäften ohne tagesaktuellen Test möglich ist. Darüber hinaus bleiben die Kunden aus den Gebieten mit testfreiem Shopping weg.

Wir haben derzeit Umsätze wie während des Lockdowns und sind von den Nachholkäufen durch die Beschlüsse der Landesregierung abgeschnitten.

Neben den Aussagen von Kollegen in diesen Gebieten oder über Informationen von Filialbetrieben, die Vergleichszahlen haben, können wir die Frequenzen sehen. Diese liegen z.B. in Trier oder Koblenz über den Vorjahren und in der Saarbrücker Bahnhofstraße bei -60%.

Gegenüber dem HDE Saar wurde zu Beginn des Jahres das Versprechen gegeben, dass wir zu gleichen Bedingungen öffnen dürfen, wie unsere Kollegen in Rheinland-Pfalz, um Shopping Tourismus und erhöhte Mobilität zu vermeiden.

Wir sind davon ausgegangen, dass dies mit dem aktuellen Beschluss umgesetzt wird und sind bitter enttäuscht worden.

Wenn Sie Shopping Tourismus vermeiden und das breite Überleben des innerstädtischen Handels ermöglichen wollen, muss die saarländische Regelung der in Rheinland-Pfalz schnellstens angepasst werden.

 

Der Brief ging dabei nachrichtlich an Ministerin Anke Rehlinger, MdL Sarah Gillen, MdL Bernd Wegner, MdL Eugen Roth, Städte und Gemeindetag Saarland Hermann Josef Schmidt.

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Man darf gespannt sein, wie sich die Saar-Regierung zu den Vorwürfen äußern wird.

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