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Eines der größten Gesundheitsprobleme der Welt: Heute ist der Welttag der Suizidprävention

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Der Welttag der Suizidprävention wurde von der International Association for Suicide Prevention (IASP) und der Weltgesundheitsorganisation (WHO) zum ersten Mal im Jahr 2003 ausgerufen, um die Öffentlichkeit auf die weitgehend verdrängte Problematik der Suizidalität aufmerksam zu machen. Die WHO begründet die Ausrufung dieses Aktionstages damit, dass Suizid eines der größten Gesundheitsprobleme der Welt darstelle.

Jedes Jahr sterben in Deutschland etwa 10.000 Menschen durch einen Suizid. Das sind mehr Menschen als durch Verkehrsunfälle, Gewalttaten und illegale Drogen. Und noch mehr Menschen sind durch diese Todesfälle betroffen – Freunde, Kollegen, Nachbarn und Familie.

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„Psychische Erkrankungen und Suizidgefährdung müssen ernst genommen und thematisiert werden! Gerade nach der langen sozialen Isolation der vergangenen Monate sollten wir alle besonders auf unsere Mitmenschen achten. Bitte, schauen und hören Sie genau hin. Jeder von uns kennt das Leiden im Stillen, aber es ist wichtig, darüber zu sprechen. Hilfsangebote anzunehmen oder selbst nach Unterstützung zu suchen, ist kein Grund für Scham“, erklärt Gesundheitsministerin Monika Bachmann.

Häufig werde eine Suizidgefährdung nicht wahrgenommen oder erkannt. Anzeichen seien etwa sozialer Rückzug, ein Gefühl der Hoffnungs- und Wertlosigkeit sowie aggressives Verhalten, fügt Monika Bachmann hinzu.

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Menschen mit Selbstmordgedanken, die zu suizidalen Risikogruppen gehören, beispielsweise durch physische oder psychische Erkrankungen sowie schwere Verlust- und Vernachlässigungserfahrungen, sollten dringend Hilfe suchen. Dazu bieten zahlreiche Internetseiten und Beratungsstellen diskrete und anonyme Unterstützung an.

Anlaufstellen hierfür sind:
  • Telefonseelsorge und Beratungsstelle Saar: (0800) 111 0 111
  • Nummer gegen Kummer für Kinder und Jugendliche: 116 111
  • Elterntelefon: (0800) 111 0 550
  • Saarländisches Bündnis gegen Depression: (0681) 4031067
  • Kontakt und Informationsstelle für Selbsthilfe im Saarland: (0681) 9602130
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