Hoffen bei Ford in Saarlouis – Deutschlandchef äußert sich zum Saar-Standort

Am Rande des Automotive Kongresses in Saarbrücken hat sich Ford-Deutschland-Chef Gunnar Herrmann gegenüber der Saarbrücker Zeitung (SZ) zur Zukunft des Ford-Werkes in Saarlouis geäussert. Und was er gesagt hat, lässt tausende Ford-Arbeiter an der Saar hoffen: So soll sich Ford gut vorstellen können, dass auch über den Zeitraum 2024 hinaus Autos in Saarlouis produziert werden. Allerdings müsse jeder Mitarbeiter zukünftig eine ‚gigantische Flexibilität‘ mitbringen.

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Herrmann sieht der SZ nach auch keine Konkurrenz zwischen den beiden europäischen Ford Standorten Saarlouis und Valencia. Auch wenn er zugab, dass der spanische Standort günstiger produzieren könne und auch die Arbeitszeiten dort effizienter sind.

Derzeit laufen laut Herrmann intensive Gespräche mit dem Betriebsrat und Arbeitnehmer-Vertretern um den Standort zu sichern. Die finale Entscheidung, wie es mit dem Standort in Saarlouis weiter geht, soll daher auch schon Anfang 2022 fallen. Es wäre allen Ford-Mitarbeiten zu wünschen, dass die Zukunft von Ford und damit ihre Arbeitsplätze erhalten bleiben. Aber es bedarf einer großen Kraftanstrengung: „Auf dem Weg des technologischen Wandels hin zur Elektromobilität bleibt auch bei Ford im Prinzip kein Stein mehr auf dem anderen“, so der Ford Deutschland-Chef.

Eine schlechte Nachricht hatte Herrmann dann doch. Aufgrund des Halbleitermangels auf dem gesamten Automobilmarkt, sei mit Engpässen sogar ins Jahr 2023 zu rechnen.

Zuerst hat die Saarbrücker Zeitung darüber berichtet.

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