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Vollbesetzter Ford Focus liefert sich wilde Verfolgungsjagd über 40 km mit der Polizei

Der 24-jährige Fahrer stand unter Drogen und Alkoholeinfluss

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Einem Streifenwagen der Polizei Neunkirchen fiel am späten Montagabend ein verdächtiges Fahrzeug im Stadtgebiet von Neunkirchen auf. Als die Beamten das Fahrzeug versuchten anzuhalten, missachtete der 24-jährige Fahrer des Ford Focus alle Anhaltezeichen der Polizei und stieg stattdessen aufs Gaspedal.

Der unter Alkoholeinfluss stehende Fahrer versuchte vor der Polizei zu flüchten. Die Beamten nahmen umgehend die Verfolgung auf und forderten weitere Kräfte über die Führungs- und Lagezentrale hinzu.

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Mit teils über 100 Stundenkilometern ging es durch mehrere Ortslagen in Richtung Autobahn 8. Dort steigerte der Fahrer nochmals das Tempo und raste mit 190 km/h vor der Polizei davon. Teilweise raste der junge Fahrer durch Baustellen.

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Bei der Verfolgung wurde ein Streifenwagen der Diensthundestaffel beschädigt. Nach rund 40 Kilometern auf der Autobahn verunfallte der Fluchtwagen, indem er in die Schutzplanke krachte.

Der Wagen wurde dabei völlig zerstört. Wie durch ein Wunder wurden die drei Insassen im Alter von 24, 21 und 34 dabei nur leicht verletzt. Sie versuchten zunächst zu Fuß zu flüchten, wurden aber in unmittelbarer Nähe durch die starken Präsenzkräfte der Polizei gestellt.

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Nachdem ein Notarzt die drei Männer begutachtete, wurden sie in das polizeiliche Gewahrsam überführt. Dabei kam heraus, dass der 24-jährige Fahrer unter Drogen und Alkoholeinfluss stand sowie keine Fahrerlaubnis besaß.

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Auch am Fahrzeug wurden Unregelmäßigkeiten festgestellt. Die Kennzeichen am Auto gehörten zu einem bereits abgemeldeten Wagen. Das Fluchtfahrzeug wurde abgeschleppt und sichergestellt. Die Ermittlungen der Polizei dauern an.

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