Die aktuellsten Infos zum Überfall auf Geldtransporter in Saarlouis

Am heutigen Morgen, 13.01.2023, kam es kurz vor 08:00 Uhr im Bereich Lisdorf zu einem Überfall auf einen Geldwerttransporter. Bislang unbekannte Täter rammten das Fahrzeug und eröffneten das Feuer auf den Transporter. Es kam zu einem Schusswechsel. Nach einer Explosion am Transporter ergriffen die Täter die Flucht. Die Polizei setzt auf die Mithilfe aus der Bevölkerung.

Originalbild: Autos brennen unmittelbar nach der Tat – Bild: Privat

Nach derzeitigem Erkenntnisstand warteten die Täter an einer Kreuzung in Saarlouis-Lisdorf auf den Geldwerttransport. Als dieser abbog, rammte ein Kleinwagen den Transporter und stoppte diesen. Im Anschluss kam es zu einem Schusswechsel. Fast zeitgleich kam es zu einer Explosion im Heckbereich des Transporters. Es gerieten beide Fahrzeuge in Brand. Weitere Fahrzeuge im direkten Umfeld wurden beschädigt.

Originalbild: Ein Einschussloch am Tatort zeugt von dem Schusswechsel

Die Unbekannten flüchteten anschließend, verfolgt durch die Polizei, mit zwei hochmotorisierten Fahrzeugen in Richtung der Landesgrenze Frankreich bei Überherrn. Durch den Überfall wurde ein Mitarbeiter des Sicherheitsunternehmens sowie mehrere Polizeibeamte verletzt, die unverzüglich nach Mitteilungseingang am Tatort eintrafen.

Originalaufnahme: Dieses Bild wurde aufgenommen, unmittelbar bevor die Täter vom Tatort flüchteten und kurz darauf diese Passanten passierten – Bild: Privat

Nach bisherigen Ermittlungsstand erbeuteten die Täter Bargeld. Über die Höhe der Summe können aus ermittlungstaktischen Gründen keine Angaben gemacht werden. Derzeit laufen umfangreiche gemeinsame Fahndungsmaßnahmen mit der Bundespolizei. Das LPP steht im ständigen Austausch mit den benachbarten Behörden im In- und Ausland und intensiviert die Ermittlungen.

Polizeisprecher Stefan Laßotta informiert die Medien am Tatort

Personen, die Hinweise zum Tatablauf, den Tatfahrzeugen oder möglichen Personen geben können, werden gebeten, sich an das Hinweistelefon unter der Nummer 0681-9622360 zu wenden. Bürger, die unmittelbar von dem Einsatz in Saarlouis betroffen waren, können sich bei Bedarf für eine psychosoziale Betreuung unter der Telefonnummer 0681 – 962360 an das Landespolizeipräsidium wenden.

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