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Hobby Heimwerker fliegen in Lebach Steine um die Ohren

Oh weh, dieser Transport ging mal mächtig schief: Es ist Mittag im Landkreis Saarlouis. Ein Baumarkt-Kunde bremst beim Einfahren in einen Kreisverkehr bei Lebach stark ab. Dabei sind die nur mangelhaft gesicherten Pflanzsteine von seinem Anhänger direkt hinten in sein Auto geflogen. Glück für den Hobby-Heimwerker war, dass ihm ein Auto der Straßenmeisterei zur Hilfe kam. Die Mitarbeiter waren ihm freundlicherweise dabei behilflich, die Fahrbahn von den zerbrochenen Steinen zu reinigen. Passiert ist das Ganze gegen 12 Uhr.

Ein Unfall, der noch glimpflich ausging. Denn eine nicht ordnungsgemäß gesicherte Ladung kann massive Schäden anrichten. Es kann nachfolgende Verkehrsteilnehmer massiv gefährden. Aber welche Strafe droht eigentlich genau bei Ladungsverlust?

Hierzu hilft ein Blick ins Gesetz. Da heißt es dazu: Liegt dem Ladungsverlust eine unzureichende Ladungssicherung zugrunde, kann auch ein Bußgeld drohen. Sowohl Fahrzeugführer als auch Fahrzeughalter sind dazu verpflichtet sicherzustellen, dass die Ladung vorschriftsmäßig gesichert wurde.

Wer als Pkw-Fahrer Ladung nicht ausreichend sichert, muss mit einem Verwarngeld von 35 Euro rechnen. Geht Ladung deshalb verloren und kommt es in der Folge zu einer Gefährdung, kann das ein Bußgeld von 60 Euro und einen Punkt in Flensburg zur Folge haben. Entsteht daraus ein Unfall, erhöht sich das Bußgeld auf 75 Euro.

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